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Malerarbeiten

Malerarbeiten in Schwäbisch Gmünd

Streichen, tapezieren, lackieren – mit dem Aufwand, der ein Ergebnis ausmacht.

Zum Pinsel greife ich erst, wenn alles andere erledigt ist. Zuerst kommt das Kreppband: Fensterrahmen und Steckdosen werden abgeklebt, an den Sockelleisten zieh ich es gleich mit entlang, Boden und Möbel kommen unter Folie. Dann geht es an die Wand selbst, Risse und Dübellöcher spachteln, die Stellen schleifen, bis nichts mehr zu ertasten ist. Grundiert wird erst danach, sonst schlägt die Farbe später ungleichmäßig durch, vor allem bei dunklen Tönen oder frisch verputzten Wänden. Diese Vorarbeit macht bei einem normalen Zimmer locker die Hälfte der Zeit aus, oft mehr. Wer daran spart, sieht es an der Wand, spätestens beim Streiflicht am Abend.

Was am Ende auf die Wand kommt, hängt vom Untergrund und vom Geschmack ab. Raufaser ist nach wie vor solide und verzeiht kleine Unebenheiten, eine glatt gespachtelte Wand in Q3 wirkt dagegen ruhiger und moderner, besonders wenn seitlich Fensterlicht reinfällt. Bei einem kräftigen Ton wie Anthrazit rechne ich meistens mit einem dritten Anstrich, weil eine helle Grundfarbe sonst durchscheint, bei Weiß oder Pastell reichen zwei. Für Decken empfehle ich fast immer Mattweiß: Glänzende Deckenfarbe zeigt jede kleine Delle, matt schluckt das Licht und die Decke wirkt eben, auch wenn sie es nicht ganz ist.

Eine Ausnahme mache ich bei Schimmel. Taucht an einer Wand ein feuchter Rand oder ein dunkler Fleck auf, greife ich nicht zur Farbrolle. Die Sporen sitzen unter frischer Farbe weiterhin im Putz und drücken irgendwann wieder durch, meistens im nächsten Winter. Wichtiger als der neue Anstrich ist deshalb die Ursache: oft eine ungedämmte Wandecke hinter einem Schrank, manchmal eine undichte Fensterfuge. Ist das geklärt, kümmere ich mich um den Befall – je nach Ausmaß reicht ein Fungizid, bei tieferem Befall wird der Putz abgeschlagen und neu aufgebaut. Gestrichen wird erst, wenn das erledigt ist.

Weiß gestrichene Fassade eines Mehrfamilienhauses mit sauberen Anschlüssen

Das übernehme ich

  • Innenanstrich für Wände und Decken, ein- oder mehrfarbig
  • Tapezieren sowie alte Tapeten und Raufaser rückstandsfrei entfernen
  • Wände glatt spachteln in Q3 oder Q4 als Untergrund für den Anstrich
  • Lackierarbeiten an Türen, Zargen und Heizkörpern
  • Wandgestaltung mit Farbe, Spachteltechnik oder Lasur
  • Fassadenanstrich inklusive Reinigung und passender Grundierung
  • Schimmel fachgerecht behandeln, statt ihn nur zu überstreichen

Ablauf

Schritt für Schritt

01

Schützen

Möbel, Böden und Steckdosen abdecken und abkleben – damit hinterher nichts dran ist.

02

Untergrund richten

Risse und Löcher spachteln, schleifen, je nach Wand grundieren.

03

Anstrich

In der Regel zwei Anstriche für ein gleichmäßiges, deckendes Bild.

04

Abnahme

Abkleber ab, Ränder kontrolliert, alles wieder an seinen Platz.

Ehrliche Orientierung

Was kostet Malerarbeiten?

Was Malerarbeiten am Ende kosten, entscheidet sich meistens schon vor dem ersten Anstrich, nämlich am Zustand des Untergrunds. Eine glatte, saubere Wand ist schnell gestrichen. Bei Rissen oder alter Raufaser steckt der eigentliche Aufwand in der Vorbereitung, nicht im Streichen selbst.

Zustand der Wand- und Deckenfläche
Löcher, Risse oder unebene Stellen müssen erst gespachtelt und geschliffen werden, bevor überhaupt eine Farbrolle drankommt.
Raufaser oder alte Tapete entfernen
Das ist oft der aufwendigste Teil der ganzen Arbeit. Rückstandsfrei ablösen, gerade wenn mehrere Schichten übereinanderkleben, kostet Zeit, die man der fertigen Wand hinterher nicht ansieht.
Anzahl der Anstriche
Kräftige oder dunkle Farbtöne brauchen meist einen Anstrich mehr. Sonst scheint der alte Untergrund durch.
Lackierarbeiten an Türen und Zargen
Türblatt und Zarge lackiere ich separat von der Wandfläche. Das ist reine Handarbeit mit eigenem Zeitaufwand.

Was bei Ihnen genau ansteht, sehe ich erst, wenn ich die Wände vor mir habe. Im schriftlichen Angebot stehen dann nur die Positionen, die bei Ihnen wirklich anfallen.

Häufige Fragen

Zu Malerarbeiten

Noch etwas offen? Fragen Sie einfach nach.

Was kostet es, eine Wohnung streichen zu lassen?

Das hängt vor allem vom Zustand der Wände ab. Glatte, intakte Flächen sind mit zwei Anstrichen zügig fertig. Bei beschädigten Wänden oder altem Raufaser-Untergrund kommt vorher einiges an Vorarbeit dazu: Spachteln, Schleifen, teilweise mehrere Anstriche. Schauen Sie mich einfach mal in Ihren Räumen vorbeikommen lassen, dann sehe ich, was ansteht, und Sie bekommen ein schriftliches Angebot dazu.

Kann man Schimmel einfach überstreichen?

Nein, das bringt nichts. Ein neuer Anstrich versteckt die Flecken höchstens ein paar Wochen, danach drücken die Sporen wieder durch den Putz, meist schlimmer als vorher. Zuerst muss klar sein, woher die Feuchtigkeit kommt, oft eine kalte Außenwand oder zu wenig Lüften, erst dann macht ein neuer Anstrich überhaupt Sinn. Wird nur die Oberfläche behandelt, ist das Problem in ein paar Monaten wieder da.

Wie lange muss frisch verputzter Untergrund trocknen, bevor gestrichen wird?

Als Faustregel rechne ich pro Millimeter Putzdicke etwa einen Tag Trocknungszeit, bei dickeren Ausgleichsschichten entsprechend mehr. Wer zu früh streicht, riskiert Risse oder Flecken, weil noch Feuchtigkeit in der Wand steckt. Ich grundiere passend zum Untergrund vor, damit die Farbe später gleichmäßig deckt.

Muss ich vor dem Streichen alle Möbel ausräumen?

Komplett leer muss der Raum nicht sein. Es reicht, wenn die Mitte frei ist, den Rest rücke ich zusammen und decke ihn sorgfältig mit Folie ab. Bilder und teure Elektronik sollten aber vorher raus, genau wie ein Erbstück, an dem ein Farbspritzer richtig wehtun würde.

Ich weiß nicht, welche Farbe zu meinem Raum passt – beraten Sie auch dabei?

Ja, das mache ich vor Ort mit Musterkarten und wenn nötig mit kleinen Probeanstrichen an der Wand. Am Bildschirm oder auf dem Farbfächer wirkt ein Ton oft ganz anders als später bei Tageslicht im Raum. Und wenn ein Wunschton auf dem vorhandenen Untergrund mehr Aufwand bedeutet als gedacht, sage ich das vorher und nicht erst auf der Rechnung.

Was kostet ein Fassadenanstrich?

Auch hier zählt der Zustand der alten Fassade am meisten. Ist der Putz intakt, egal ob klassischer Mineralputz auf der Massivwand oder ein WDVS, beschränkt sich die Arbeit auf Reinigen, Grundieren und Streichen. Müssen dagegen Risse ausgebessert oder Algen- und Pilzbefall behandelt werden, kommt einiges an Zusatzaufwand dazu. Ich schaue mir die Fassade vorher an und halte im Angebot fest, was genau nötig ist.

Tapezieren oder streichen – was ist besser?

Kommt auf die Wand und den Geschmack an. Raufaser kaschiert kleinere Unebenheiten besser als ein reiner Anstrich und ist bei stark beanspruchten Wänden robuster. Gestrichene, glatte Wände lassen sich dagegen leichter ausbessern und wirken ruhiger. Wenn die alte Tapete stark strukturiert ist, entferne ich sie ohnehin meistens komplett, bevor überhaupt neu entschieden wird.

Warum braucht meine Wunschfarbe drei statt zwei Anstriche?

Kräftige oder dunkle Töne wie Petrol, ein sattes Rot oder Dunkelgrün decken selten in zwei Durchgängen sauber, vor allem auf einer hellen Grundfarbe. Das kalkuliere ich vorher mit ein, statt es später als Überraschung nachzuschieben. Bei Pastelltönen oder Weiß reichen meist zwei Anstriche.

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Sagen Sie mir kurz, was ansteht – ich schaue es mir an und Sie bekommen ein klares Angebot.